Fallbeispiel: Azubi im ersten Lehrjahr
Wie würde sich SAFE für einen Auszubildenden auswirken? Nehmen wir als Beispiel Florian, der sich nach seinem Abitur entschieden hat, erst einmal eine Ausbildung zu machen, um dann vielleicht später noch Betriebswirtschaft zu studieren. Er ist nun im ersten Lehrjahr und nach dem Tarifvertrag des Tischlerhandwerks liegt die Ausbildungsvergütung bei etwa 870 EUR. Von diesen 870 EUR muss er zwar keine Steuern bezahlen, aber die üblichen Abgaben der Sozialversicherung, also Arbeitslosen-, Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung. Insgesamt macht das ungefähr 180 EUR, so dass er netto rund 690 EUR aufs Konto bekommt.
Mit seinen Eltern hat er sich geeinigt, dass er ihnen 400 EUR für Wohnen und Esssen überlässt, die restlichen 290 EUR bleiben für das Monatsticket, Kleidung und Freizeit.
Auch für Azubis: mehr in der Tasche mit SAFE
Mit SAFE hätte er deutlich mehr im Geldbeutel, denn: auf die 10.440 EUR Jahresbrutto kommen die 21 Prozent des Arbeitsgebers obendrauf, so dass es ein Superbrutto von 12.632 EUR ergibt. Davon gehen (wie bei jedem anderen mit Arbeitseinkommen) 33 Prozent ab, das sind 4.169 EUR, es bleiben also 8.464 EUR übrig.
Auf diese 8.464, die übrig bleiben, kommen aber noch einmal 6.000 EUR Basisgutschrift hinzu, so dass Florian am Ende ein Jahresnetto von 14.464 EUR hat, pro Monat sind das 1.216 EUR – Florian hätte 526 EUR mehr als jetzt!
Und wenn Florian klug ist, dann fängt er an, dieses Zusatzgeld zu investieren … wie der SAFE-Rechner zeigt, kann schon mit einem kleinen Betrag im Lauf der Jahre ein echtes Vermögen anwachsen! Hier das Beispiel, wie weniger als 2.000 EUR pro Jahr nach 40 oder 45 Jahren zu einem echten Vermögen werden können – der Trick ist, einfach frühzeitig anzufangen, denn je länger Vermögen „arbeitet“, desto mehr kommt am Ende dabei raus:

