Fallbeispiel: Rentnerin Ingrid mit Mini-Rente
In den anderen Fallbeispielen war zu sehen, dass SAFE jüngeren Menschen hilft, sich fürs Alter etwas aufzubauen – aber hilft SAFE denn auch denjenigen, die schon alt sind? Betrachten wir einmal das Beispiel von Ingrid, die jetzt 82 Jahre alt ist. Sie hat (wie es zu ihrer Zeit üblich war) recht früh geheiratet und zwei Kinder bekommen.
Früh verwitet, nur wenig verdient
Als die Kinder noch halbwüchsig waren, ist ihr Mann bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Da er noch nicht so viel in die Rentenversicherung eingezahlt hatte, beträgt die Witwenrente für Ingrid nur rund 250 EUR. Ingrid hat sich nach dem Unfalltod des Mannes als ungelernte Hilfsarbeiterin und später als Reinigungskraft durchgeschlagen – aber ihr Verdienst war immer so niedrig, dass die Rente entsprechend eher mickrig ausfällt: zu den 250 EUR Witwenrente bekommt sie nur 670 EUR eigene Rente, insgesamt also rund 920 EUR. Davon gehen nochmals 11 Prozent für die Kranken-/Pflegeversicherung ab, also bleiben ihr nur rund 830 EUR an Rente! Da sie schon länger in ihrer kleinen 2-Zimmer-Wohnung lebt und der Mietvertrag noch günstig war, sind die Wohnkosten glücklicherweise nicht so hoch, aber insgesamt reicht das Geld nicht, um gut über die Runden zu kommen. Die Kinder stecken ihr ab und zu etwas zu, aber Ingrid ist das eigentlich nicht recht, denn die Kinder müssen ja eigene Familien ernähren und haben auch nicht so viel übrig.
Mit SAFE hätten Rentner wie Ingrid deutlich mehr! Da Ingrid das Rentenalter bereits erreicht hat, bekommt sie statt der tatsächlichen Rente automatisch 1.000 EUR vom Finanzamt überwiesen – ganz ohne eine bürokratische Prüfung ihrer weiteren Einkommensverhältnisse.
Mit SAFE doppelt so viel Rente – und ein sorgenfreieres Leben!
Sie bekäme also 1.000 EUR statt der 920 EUR Rente bzw. statt der 830 EUR Auszahlung nach Abzug von Kranken-/Pflegeversicherung. Mit SAFE entfallen zudem die Abzüge für Kranken- und Pflegeversicherung, denn der Staat zahlt ja 250 EUR für eine Basisversorgung. Ingrid hätte also gleich 170 EUR mehr im Monat. Natürlich kann man damit noch keine großen Sprünge machen, aber Ingrid will versuchen, jeden Monat etwas von dem zusätzlichen Geld beiseite zu legen, um sich einen kleinen Traum zu erfüllen: Einmal mit einem Reisebus eine Städtereise zu unternehmen – gut genug laufen kann sie ja noch, um an Besichtigungstouren teilzunehmen!
