Fallbeispiel: Studentin Jana
Hier ein Fallbeispiel für eine Studentin: Jana ist jetzt im ersten Semester ihres Studiums zur Maschinenbau-Ingenieurin. Gleich nachdem ihre Immatrikulationsbescheinigung angekommen ist, hat sie diese an das Finanzamt übermittelt. Das Finanzamt zahlt ihr nun während der Regelstudienzeit jeden Monat 750 EUR – pauschal, ohne (wie vorher beim Bafög) eine Prüfung, ob ihre Eltern ausreichend Geld hätten, um sie zu finanzieren oder nicht. Außerdem werden für sie 250 EUR jeden Monat an die Krankenversicherung ihrer Wahl gezahlt, so dass hier keine weiteren Ausgaben kommen – sie hat nun diese 750 EUR in der Tasche, damit sie sich ohne finanzielle Sorgen auf ihr Studium konzentrieren kann.
Genug Möglichkeiten, ohne Finanzprobleme durchs Studium zu kommen
Für das möblierte Zimmer in Uni-Nähe zahlt Jana 380 EUR, so verbleiben noch 370 EUR für Lebenshaltungskosten, für Uni-Material und für Freizeit. Jana will mal schauen, ob sie damit zurecht kommt. Falls sie abends öfter ausgehen will und das Geld daher nicht reicht, könnte sie sich vielleicht noch etwas hinzuverdienen, vielleicht als Bedienung oder in einem Call-Center. Wenn sie sich 200 oder 300 EUR hinzuverdienen würde, müsste sie dennoch weder eine Steuerzahlung befürchten noch weitere Sozialabgaben. So könnte sie auch 50 oder 100 EUR monatlich beiseite legen für den ersten Vermögensaufbau.
Sollte Jana mit dem Geld überhaupt nicht hinkommen und ihr das Studium keine Zeit für einen Nebenjob lassen, besteht auch die Möglichkeit, bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) zusätzlich noch einen Studienkredit zu bekommen. Jana will jetzt erst einmal schauen, was für sie am besten passt.
